Der Swimmingpool ist out, der Schwimmteich, naturnah und mit erfrischendem Effekt, liegt seit einiger Zeit voll im Trend und findet immer mehr Freunde. Vorbei ist es mit dem Lärm im Freibad und auch die oft überzogenen Eintrittspreise in solch eine Einrichtung können gespart werden. Es ist schon ein Traum, sich im eigenen Garten in das kühlende Nass zu stürzen, und wenn sich die Nachbarn ins Haus zurückziehen, kann man sich dann, einen guten Sichtschutz aus Hecken oder auch berankten Zäunen oder Strauchrosen vorausgesetzt, textilfrei bewegen und damit den Badespaß erhöhen.
Schwimmteiche sollten naturnah gebaut werden, damit sie einen optischen Übergang zu der sonstigen Gartengestaltung bilden können. Dafür sorgt eine Zone, die mit Wasserpflanzen bestückt, gleichzeitig, und ohne viel technischen Aufwand, die Regeneration des Wassers bewirkt. Dadurch wird der Energieeinsatz minimiert, Teichtechnik wird kaum gebraucht, was aber zur Folge hat, dass mitunter das Wasser etwas getrübt sein kann und sich auf dem Teichboden Schlamm absetzt. Doch das sollte der Gartenfreund gern in Kauf nehmen, da ja der Pflegeeinsatz sehr gering ausfällt.
Um in einem Schwimmteich ein optimales Badevergnügen zu haben, spielt die Größe eine entscheidende Rolle. Es wird davon ausgegangen, dass 60 Quadratmeter mindestens vorhanden sein müssen, um zum Ersten ein bewegliches Schwimmen zu ermöglichen und zum Zweiten die Selbstreinigung in Gang zu setzen. Außerdem sollte beachtet werden, dass die Größe entscheidend für das Erwärmen des Wassers ist. Eine gut arrangierte Randbepflanzung hilf dabei mit Schattenwurf und lässt den Schwimmteich natürlicher erscheinen. Abendliches Vergnügen kann durch eine Lichteinbettung erzeugt werden und hilft, die Gartenparty oder das Grillfest zu einem Highlight zu machen, von dem die Gäste noch lange sprechen werden.